Gerda Laufenberg

Gerda Laufenberg malte für die Lechenicher Stadtgarde

Lechenicher Stadtgarde. Copyright: Gerda Laufenberg, Köln 2004Presse-Information der Lechenicher Stadtgarde. Traditionscorps der Lechenicher Narrenzunft 1936 e.V.
30-04, 25.10.2004

Erstes Lechenich-Motiv von Gerda Laufenberg liegt als limitierter und signierter Kunstdruck vor

Ein witzig-ironischer Streifzug durch Lechenich

Die beiden Gardisten am rechten unteren Bildrand könnten das Lechenicher Pendant zu den beiden weltbekannten Kölner Originalen sein - nur eben in schmucker wieß-ruter Gardeuniform: "Mer künnten jo jet Besseres sin", scheint der eine süffisant-hintergründig aus dem Bild zu fragen, während der andere mit roter Pappnase, klein und deftig an Gestalt, griemelnd seine Gedanken zu lesen meint. Dass sich der Ort des Geschehens - unverkennbar die Lechenicher City - noch im Wirkkreis der Rheinmetropole befindet, unterstreicht die Dom-Silhouette am oberen Bildrand.

"Lechenich und die Stadtgarde" hat Gerda Laufenberg, die bekannte Kölner Künstlerin, ihr Werk genannt; ein witzig-ironischer Streifzug durch die Schlossstadt; nichts was typisch ist für Lechenich fehlt: die historischen Bauwerke; auf Dächern, Mauern und Marktplatz tanzende Gardisten und Mariechen; originelle Typen, die ländliche Herkunft und urbanes Stadtleben verkörpern. Eingebunden ist auch ein blau-weiß uniformierter Gast sicher ein befreundeter Klüttefunk aus Liblar.

Gerda Laufenbergs Werke brillieren durch eine enorme zeichnerische Ausdruckskraft und sie nimmt gerne und gekonnt, tradierte Formen keck-intelligent auf die Schippe, ohne zu verletzen und stets mit großer Loyalität gegenüber der kölsch-rheinischen Wesensart: Bis weit über die Domstadt hinaus bekannt sind ihre Arbeiten "Kölner Narrenschiff", "2000 Jahre Karneval" oder "Kölner Teppich"; ihre jährlichen Köln-Kalender, mit lebendig-spaßigen Zeichnungen zum Stadtgeschehen, werden seit 1996 von einer immer größeren Fan-Gemeinde schon weit vor Jahresbeginn drängend-neugierig erwartet; sie wurden zum Sammelobjekt und sind oft das einzige Stück Heimat für Menschen in der Fremde.

Die Garde schätzt sich glücklich, eine Künstlerin wie Gerda Laufenberg gewonnen zu haben, die mit ihren Werken karnevalistisches Brauchtum über die Sessionen hinaus zum Kulturgut werden lässt.

Ihr Bild "Lechenich und die Stadtgarde" ist der Beginn eines individuellen Lechenicher-Garde-Zyklus'; das erste Motiv wird als Lithografie - Hochformat 61 x 49,5 cm - in einer handsignierten und auf 111 Stück limitierten und nummerierten Auflage zum Stückpreis von 55,- Euro von der Lechenicher Stadtgarde angeboten.
Anfragen an den Presseoffizier der Garde K.-R. Esser (Telefon 02235/72 200 und 689 726). Besonders ambitionierte Kunst-Fans können sich bestimmte Nummern für den ersten Motivdruck und die kommenden Motive reservieren las-sen - so sie noch nicht vergeben sind; hier gilt das Prinzip des ersten Eingangs bei ausgeschlossenem Rechtsweg.

Malerin und Illustratorin: Kurzportrait von
Gerda Laufenberg
1944 in Königswinter geboren, lebt und arbeitet sie in Köln. G.L. studierte an den Kölner Werkschulen freie Malerei und Bildhauerei. Nach einigen Jahren in der Wirtschaft als Werbezeichnerin und Texterin eröffnete sie 1977 ihr eigenes Atelier im Rodenkirchener Mühlenweg.

Gerda Laufenberg ist Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler und Künstlerinnen. Seit 1974 beschickte sie mit ihren Werken zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen unter anderem in Köln, Bayreuth, Bonn, Düsseldorf, Eichstätt, Karlsruhe, Mainz, Ulm, Schwetzingen sowie im europäischen Ausland: in den französischen Städten Angers und Lyon, im belgischen Genk und den spanischen Metropolen Madrid und Barcelona. Im Internet finden wir die Künstlerin unter: www.gerdalaufenberg.de.

 

Siehe auch: 2. Blatt für Lechenich: Jecke Lithographie mit Herz

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